Von der Redaktion von SinglesSchweiz.ch ·
Transparenz: Links zu C-Date können Affiliate-Links sein. So bewerten wir.

Wissen, was du suchst
Bevor du dich irgendwo anmeldest, lohnt sich eine ehrliche Frage an dich selbst: Was suchst du gerade? Eine feste Beziehung, neue Bekanntschaften oder etwas Lockeres? Die Antwort entscheidet, welcher Weg und welche App zu dir passen. Wer eine Partnerschaft sucht und auf einer App für schnelle Treffen landet, wird schnell enttäuscht, und umgekehrt genauso.
Es ist völlig in Ordnung, wenn sich deine Wünsche mit der Zeit ändern. Wichtig ist nur, dass du sie ehrlich zeigst. Das spart dir und anderen viel Zeit und macht die Gespräche entspannter. Schreib dir ruhig zwei oder drei Sätze auf, was dir bei einem Menschen wichtig ist und was gar nicht geht. Diese kleine Liste hilft dir später beim Lesen von Profilen.
Denk auch an deinen Alltag. Wie viel Zeit hast du neben Arbeit, Familie und Hobbys? Wer nur am Wochenende Zeit hat, braucht ein anderes Tempo als jemand mit freien Abenden. Ehrliche Antworten auf diese Fragen helfen dir, realistische Erwartungen zu haben und nicht enttäuscht zu werden, wenn es nicht sofort klappt.
Die passende App wählen
Für eine feste Beziehung eignen sich Partnerbörsen wie Parship oder LoveScout24. Dort suchen die meisten Mitglieder etwas Ernstes, und die Profile sind ausführlicher. Wer gratis starten und viele Menschen sehen möchte, ist bei Tinder richtig. Für lockere Begegnungen mit klaren Absichten passt C-Date.

Viele Singles nutzen zwei Angebote gleichzeitig, zum Beispiel eine Partnerbörse und eine Gratis-App. Das ist eine gute Idee, solange du den Überblick behältst. Mehr als zwei oder drei Apps auf einmal werden schnell anstrengend und führen eher zu kurzen, oberflächlichen Gesprächen.
Teste jede App zuerst gratis. Schau dir an, wie viele passende Profile in deiner Region auftauchen und ob dir die Stimmung gefällt. Erst danach lohnt sich ein Abo.
Achte auch darauf, wo du wohnst. In Zürich, Bern oder Basel findest du in fast jeder App viele Profile. In kleineren Gemeinden lohnt es sich, den Suchradius etwas grösser einzustellen oder eine App mit vielen Mitgliedern zu wählen. Und frag dich, ob dir die Stimmung gefällt: Manche mögen schnelle Matches, andere lieber ausführliche Profile.
Wer unsicher ist, startet mit einer Partnerbörse und einer Gratis-App und entscheidet nach ein paar Wochen, welche besser passt.
Ein Profil, das zu dir passt
Dein Profil ist dein erster Eindruck. Nimm aktuelle Fotos, auf denen man dein Gesicht gut erkennt, und ein Bild, das etwas über dein Leben erzählt, etwa beim Wandern, Kochen oder mit deinem Hund. Gruppenfotos, auf denen man dich suchen muss, helfen wenig.
Im Text gilt: konkret statt allgemein. Statt «Ich mag Reisen» schreibst du besser «Letzten Sommer war ich zu Fuss im Tessin unterwegs». Solche Details geben anderen einen leichten Einstieg für die erste Nachricht. Erzähl auch kurz, was du suchst. Halte dabei private Angaben wie Nachnamen, Adresse oder Arbeitgeber zurück, bis du jemanden besser kennst.
Bitte eine Freundin oder einen Freund, dein Profil kurz anzusehen. Andere sehen oft schneller, welches Foto wirklich nach dir aussieht und welcher Satz zu steif klingt. Aktualisiere dein Profil ab und zu, zum Beispiel mit einem neuen Foto vom letzten Ausflug. Ein lebendiges Profil zeigt, dass du aktiv bist.
Gute Gespräche führen
Eine gute erste Nachricht geht auf das Profil ein. Stell eine offene Frage zu etwas, das dir aufgefallen ist. Ein einfaches «Hallo, wie geht es?» geht in vollen Postfächern schnell unter. Antworte, wenn möglich, innerhalb eines Tages. Lange Pausen lassen Gespräche oft einschlafen.

Hör zu und erzähl auch von dir. Ein Gespräch, in dem nur eine Seite fragt, fühlt sich schnell wie ein Interview an. Wenn du merkst, dass es nicht passt, sag es freundlich und klar. Das ist respektvoller, als einfach zu verschwinden. Bleib bei allen Gesprächen aufmerksam: Wer schnell von grossen Gefühlen spricht und dann um Geld bittet, verfolgt meist andere Ziele. Die Schweizerische Kriminalprävention beschreibt dieses Muster beim Liebesbetrug ausführlich.
Gute Gespräche brauchen kein Drehbuch. Erzähl kleine Geschichten aus deinem Alltag, frag nach Erlebnissen statt nach Daten und lass Humor zu. Wenn ein Gespräch ins Stocken gerät, hilft eine neue Frage zu etwas aus dem Profil. Und wenn du merkst, dass ihr euch gut versteht, sag es ruhig. Ehrliches Interesse ist anziehender als Zurückhaltung.
Und lass dich von Pausen nicht entmutigen. Manchmal antwortet jemand erst nach ein paar Tagen, weil der Alltag dazwischenkam.
Vom Chat zum Treffen
Viele Gespräche bleiben zu lange im Chat. Wenn ihr euch gut versteht, schlag nach ein paar Tagen bis zwei Wochen ein Treffen vor. Ein kurzer Videoanruf vorher zeigt dir, ob die Person echt ist und ob die Chemie stimmt.
Für das erste Treffen eignet sich etwas Kurzes und Unkompliziertes: ein Kaffee, ein Spaziergang am See oder ein Besuch auf dem Markt. Wähle einen öffentlichen Ort und sag einer Vertrauensperson, wo du bist. Viele Plattformen erklären auf ihren Sicherheitsseiten, worauf du achten solltest, zum Beispiel die Sicherheitsseite von Parship.
Geh ohne zu hohe Erwartungen hin. Ein erstes Treffen ist ein Kennenlernen, kein Test. Wenn es nicht passt, ist das kein Misserfolg, sondern eine Erfahrung, die dir beim nächsten Mal hilft.
Plane das erste Treffen so, dass ihr beide entspannt seid. Ein Ort, den du kennst, gibt dir Sicherheit. Ein klares Zeitfenster, etwa eine Stunde für einen Kaffee, nimmt den Druck. Wenn es schön ist, könnt ihr immer noch verlängern.
Auch offline Menschen treffen
Online-Dating ist ein Weg von vielen. Vereine, Sportgruppen, Sprachkurse oder Freiwilligenarbeit bringen dich mit Menschen zusammen, die ähnliche Interessen haben. In der Schweiz gibt es in fast jeder Gemeinde Angebote, vom Chor bis zum Laufclub.
Der Vorteil: Ihr lernt euch ohne Druck kennen, und aus Bekanntschaften entsteht manchmal mehr. Auch Freundinnen und Freunde sind eine gute Hilfe. Sag ihnen ruhig, dass du offen für jemanden Neuen bist. Viele Paare haben sich über gemeinsame Bekannte gefunden. Am besten kombinierst du beides: eine App, die zu dir passt, und Aktivitäten, die dir Freude machen. So triffst du Menschen, auch wenn es online gerade ruhig ist, und bleibst entspannt, statt alles von einer App zu erwarten.
Auch spontane Begegnungen im Alltag sind möglich: im Zug, beim Einkaufen oder im Café. Wer offen ist und ab und zu ein freundliches Gespräch beginnt, merkt oft, wie leicht sich neue Kontakte ergeben.
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Häufige Fragen
Wo lernt man in der Schweiz am besten Singles kennen?
Online über Apps wie Parship, LoveScout24 oder Tinder und offline in Vereinen, Kursen oder über Freunde. Am besten kombinierst du beides.
Welche App ist gut für eine feste Beziehung?
Parship und LoveScout24, weil dort die meisten Mitglieder etwas Ernstes suchen.
Wie lange sollte man vor dem ersten Treffen chatten?
Ein paar Tage bis zwei Wochen reichen meist. Ein kurzer Videoanruf vorher ist sinnvoll.
Lohnt es sich, mehrere Apps zu nutzen?
Zwei Apps gleichzeitig sind sinnvoll. Mehr wird schnell unübersichtlich.
Wie finde ich Singles ausserhalb von Apps?
Über Vereine, Sportgruppen, Sprachkurse, Freiwilligenarbeit und gemeinsame Freunde. Dort lernt ihr euch ohne Druck kennen.